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Terminbuchungssystem ohne Provision: Warum "kostenlos" nicht immer günstig ist

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Terminbuchungssystem ohne Provision: Warum "kostenlos" nicht immer günstig ist

"Kostenlos nutzen" steht auf vielen Startseiten von Terminbuchungs-Anbietern. Schaut man genauer hin, verdienen viele dieser Anbieter über eine Provision auf jede Buchung oder über Gebühren bei der Zahlungsabwicklung. Für ein Studio mit wenigen Buchungen im Monat mag das unauffällig sein – bei guter Auslastung wird daraus schnell ein spürbarer Kostenfaktor.

Wie funktionieren Provisionsmodelle bei Terminbuchungssystemen?

Marktplatz-basierte Anbieter wie Fresha oder Treatwell verdienen unter anderem daran, dass sie Ihnen neue Kunden über ihre eigene Plattform vermitteln. Dafür verlangen sie oft:

  • eine Provision auf Buchungen, die über den Marktplatz reinkommen,
  • Gebühren bei Kartenzahlung über die eigene Zahlungsabwicklung,
  • Aufpreise für Zusatzfunktionen wie SMS-Erinnerungen.

Das kann sich lohnen, wenn Ihnen die Neukundengewinnung über den Marktplatz wichtiger ist als niedrige laufende Kosten. Für Stammkunden, die Sie sowieso schon kennen und über Google oder Ihre eigene Website buchen, zahlen Sie dabei aber unter Umständen für etwas, das Sie eigentlich nicht brauchen.

Festpreis vs. Provision: Ein Rechenbeispiel

Nehmen wir an, Ihr Studio hat im Monat 150 Buchungen mit einem durchschnittlichen Wert von 45 €.

  • Provisionsmodell mit z. B. 2–5 % pro Transaktion plus Zahlungsgebühren: schnell 100–300 € im Monat, abhängig vom genauen Modell.
  • Festpreis-Abo ohne Provision: ein fester Betrag, unabhängig davon, ob Sie 50 oder 500 Buchungen im Monat haben.

Je mehr Sie buchen, desto größer wird der Unterschied zugunsten des Festpreis-Modells. Bei wachsendem Geschäft wird ein Provisionsmodell tendenziell teurer, während ein Festpreis-Abo planbar bleibt.

Worauf Sie bei der Preisstruktur achten sollten

  • Gibt es eine Provision auf jede Buchung, unabhängig davon, woher der Kunde kommt?
  • Wird die Zahlungsabwicklung separat berechnet, auch wenn Sie Ihr eigenes Kartenterminal nutzen?
  • Steigt der Preis pro zusätzlichem Mitarbeiter (Pro-Kopf-Preise), oder bleibt er bei einem Team-Tarif gleich?
  • Ist die Marktplatz-Sichtbarkeit für Sie überhaupt relevant, oder kommen Ihre Kunden ohnehin über Empfehlung, Social Media oder Ihre eigene Website?

Für wen lohnt sich ein Provisionsmodell trotzdem?

Ganz neue Studios ohne bestehenden Kundenstamm profitieren unter Umständen von der zusätzlichen Sichtbarkeit auf einem Marktplatz. Wer bereits eine eigene Kundenbasis hat und primär die interne Terminorganisation lösen will, fährt mit einem Festpreis-Modell in der Regel günstiger und planbarer.

Häufig gestellte Fragen

Ist ein Festpreis-Abo bei wenigen Buchungen im Monat nicht teurer als ein kostenloses Provisionsmodell? Bei sehr wenigen Buchungen kann das stimmen. Sobald Ihr Studio regelmäßig ausgelastet ist, kehrt sich das Verhältnis meist um.

Fallen bei einem Festpreis-Modell trotzdem Zahlungsgebühren an? Das hängt vom jeweiligen Zahlungsanbieter ab. Diese Gebühren sind aber unabhängig vom Terminbuchungssystem selbst und meist deutlich niedriger als eine zusätzliche Buchungs-Provision.

Kann ich trotz Festpreis-Modell online Zahlungen anbieten? Ja, viele Anbieter mit Festpreis – auch BookASlot – unterstützen Online-Zahlungen, ganz ohne zusätzliche Provision auf die Buchung selbst.

Fazit

"Kostenlos" ist bei Terminbuchungssystemen selten wirklich kostenlos – es verschiebt die Kosten meist auf eine Provision, die mit Ihrem Erfolg mitwächst. Wer plant, regelmäßig gut ausgelastet zu sein, fährt mit einem transparenten Festpreis in der Regel besser.

BookASlot arbeitet komplett ohne Provisionsmodell: ein fester, transparenter Preis pro Monat, egal wie viele Termine gebucht werden. Wie sich das konkret gegenüber Fresha rechnet, zeigt der direkte Vergleich mit Fresha.

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